{"id":3666,"date":"2014-07-28T16:42:00","date_gmt":"2014-07-28T14:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatfreunde-welschbillig.de\/?p=3666"},"modified":"2025-01-04T16:50:35","modified_gmt":"2025-01-04T15:50:35","slug":"welschbillig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimatfreunde-welschbillig.de\/?p=3666","title":{"rendered":"Welschbillig"},"content":{"rendered":"\n<p>von Franz L\u00fcttgen, Welschbillig<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet der Name Welschbillig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Einwohner von Welschbillig wird man von Ausw\u00e4rtigen oft gefragt, was der Ortsname bedeute. Er besteht aus den Teilen \u201eWelsch\u201c und \u201eBillig\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Namensteil \u201eBillig\u201c: Die erste Namensnennung des Ortes stammt (wahrscheinlich) schon aus der ersten H\u00e4lfte des 7. Jahrhunderts, als der merowingische K\u00f6nig Dagobert I. Billiacum und andere Orte aus der Nachbarschaft dem Trierer Stift St. Paulin \u00fcbereignete. Als K\u00f6nig hatte er die Rechte der r\u00f6mischen Kaiser geerbt, und zu diesen z\u00e4hlte ganz offensichtlich der Bereich der sog. Langmauer als Staatsbesitz, in dem diese Orte liegen. Billiacum, war in den folgenden Jahrhunderten in unterschiedlichen Schreibweisen wie Pilliche der Ortsname. Billig-Orte gibt es eine ganze Anzahl, ein Billig bei Euskirchen, ein Pillig im Maifeld und Billig in Kombinationen wie Wasserbillig. Es ist nicht leicht auszumachen, ob dieser Ausdruck auf die r\u00f6mische Provinzbezeichnung Belgium als einen von drei Teilen Galliens oder wegen der Endung \u201e-acum\u201c auf die Gr\u00fcndung oder den Besitz einer Person namens Billig verweist. Das bedeutet, dass wir nicht wissen, ob der Ortsname \u201eBillig\u201c noch aus r\u00f6mischer oder fr\u00fcherer Zeit stammt oder aus der Zeit der fr\u00e4nkischen Landnahme im 5. und 6. Jahrhundert. Immerhin, nach den Zerst\u00f6rungen der sp\u00e4tr\u00f6mischen Villa mitsamt dem Hermenweiher haben Gr\u00e4berfunde erwiesen, dass der Ort kontinuierlich seit der R\u00f6merzeit besiedelt geblieben ist, was f\u00fcr einen r\u00f6mischen oder keltischen Ursprung des Wortes Billig spricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Namensteil \u201eWelsch\u201c: Wolfgang Jungandreas meint in seinem \u201eHistorischen Lexikon der Siedlungs- und Flurnamen\u201c, S. 1110, der Namensteil \u201eWelsch\u201c zeige, dass in diesem Ort \u201enoch sp\u00e4t Romanen (Welsche) sa\u00dfen\u201c. Eduard Lichter aber sagt, dass der \u201egerne unterstellte Sinn des Fremdl\u00e4ndischen nicht bewiesen werden kann\u201c (Landeskundliche Vierteljahrsbl\u00e4tter 1963, S. 10). Seine \u201epers\u00f6nliche \u00dcberzeugung\u201c beschrieb Lichter so: \u201eDie R\u00f6mer m\u00f6gen einst Gefallen an dem herrlichen Talblick gefunden haben und das Gebiet um Welschbillig einfach \u201avallis\u2019 (= Tal) genannt haben\u201c (a.a.O., S. 7; so auch in: Welschbillig und Umgebung, S. 4). Er fand als Best\u00e4tigung aus dem Jahre 1491 folgende Formulierung: \u201eVallisbiliacum vulgo Welschbilligh\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wortkombination \u201eWelschbillig\u201c wurde schon 1231 (damals geschrieben Welspilliche) gebraucht, wohl zur Unterscheidung von anderen Billig-Orten. Im Jahre 1291 hat dieser (Burg-) Ort zusammen mit Bernkastel, Mayen, Montabaur, Saarburg und Wittlich Stadtrechte erhalten. Diese waren gerichtet gewesen an die Einwohner in und um die Burgen, um die eine Stadtmauer gezogen wurde. Im Bereich des Staates Kurtrier und in der Umgebung wurden im 14. Jahrhundert noch einer ganzen Reihe von Niederlassungen in der N\u00e4he von H\u00f6henburgen Stadtrechte im kleineren Format verliehen, und deshalb wurden diese Orte mit \u201eTal\u201c gekennzeichnet wie Thal-Ehrenbreitstein (heute Ehrenbreitstein). Thalveldenz zeigt im Ortsnamen noch heute diesen Zusammenhang. Welschbillig konnte sich in der Folgezeit nicht wie die f\u00fcnf anderen Orte zu einer wirklichen Stadt entwickeln. Es behielt aber seine Stadtrechte in der minderen Form eines \u201eTals\u201c, auch wenn es um eine Wasserburg angesiedelt war, und es hie\u00df dementsprechend \u201eVallisbiliacum\u201c. So kann die \u201epers\u00f6nliche \u00dcberzeugung\u201c Lichters hiermit best\u00e4tigt werden, allerdings weniger wegen der Tallage Welschbilligs, sondern wegen seines juristischen Status als \u201eBurggemeinde\u201c zwischen Stadt und Dorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Deutung muss aber eine eingeschr\u00e4nkt werden: Die erste Nennung von Welspilliche stammt aus der Zeit vor der Verleihung der Stadtrechte. Lichter hatte geschrieben: \u201eEine einleuchtende Erkl\u00e4rung des Bestimmungswortes Welsch gibt es noch nicht\u201c (Welschbillig und Umgebung, S. 2). Vielleicht leuchtet die hier angebotene Erkl\u00e4rung ein wenig ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Ergebnis ist zu konstatieren: F\u00fcr \u201eBillig\u201c gibt es zwei in sich schl\u00fcssige Deutungen, f\u00fcr \u201eWelsch\u201c wird hier eine neue Deutung angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Als die ersten r\u00f6mischen Hermen in Welschbillig gefunden wurden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Georg B\u00e4rsch war seit 1819 der erste preu\u00dfische Landrat des Kreises Pr\u00fcm und sp\u00e4ter Regierungsrat in Trier. Er entwickelte gro\u00dfes Interesse, das sich theoretisch in eingehenden Studien zur Geschichte der Eifel und praktisch in einem unerm\u00fcdlichen Einsatz zur Verbesserung der r\u00fcckst\u00e4ndigen wirtschaftlichen und kulturellen Verh\u00e4ltnisse dieses Raumes niederschlug. Bis heute ber\u00fchmt ist er durch das mehrb\u00e4ndige Werk \u201eEiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel\u201c. In \u201edes dritten Bandes zweite Abteilung, erster Abschnitt\u201c, S. 532-535, erschienen im Jahre 1854, ist Folgendes zu lesen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWelschbillig, 1\u00be Meilen von Trier in nordwestlicher Richtung entfernt, am Mordbache [!], dessen Spiegel an der Br\u00fccke 780 Fu\u00df H\u00f6he hat. Welschbillig ist gewiss ein sehr alter Ort und war schon unter r\u00f6mischer Herrschaft bedeutend. Im Jahre 1839 fand man bei dem Baue eines Hauses zu Welschbillig an verschiedenen Stellen r\u00f6misches Gem\u00e4uer, unterirdische Gem\u00e4cher, zu welchen steinerne Treppen hinabf\u00fchrten, M\u00fcnzen usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Weit wichtiger war ein Fund, welchen man im Sommer des Jahres 1844 machte. In den auf dem Burggute befindlichen \u00dcberresten der alten Burg stie\u00df man bei der Ausbesserung der Scheunentenne auf die Stufen einer Treppe, welche in ein kellerartiges Gemach f\u00fchrte. Dieses Gemach war von regelm\u00e4\u00dfigem, mit noch gut erhaltenen Farben \u00fcbert\u00fcnchtem Mauerwerke umschlossen und mit einer Masse von Asche und verkohltem Getreide angef\u00fcllt. Als man die Asche wegr\u00e4umte, fand man auf dem Estrichboden des Gemaches, von einer Steinplatte bedeckt, sieben gro\u00dfe Steinbilder mit ausgebildeten K\u00f6pfen und vierseitigen pfeilerartigen Verl\u00e4ngerungen nebeneinander gereiht. Zwei von diesen Bildpfeilern wurden vollst\u00e4ndig heraufgeschafft, vier derselben die K\u00f6pfe abgeschlagen, den siebenten Bildpfeiler legte man wieder in die Grube und versch\u00fcttete dieselbe.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei fortgesetzten Nachgrabungen fand man noch einen Bildpfeiler in dem an die Scheune angrenzenden Hofraum. Es ergab sich dabei, dass unter dem Hofe der Burg sich ein gro\u00dfes, mit schweren Steinplatten gepflastertes Souterrain erstreckt, in welchem unmittelbar \u00fcber dem Grundpflaster eine fu\u00dfhohe, mit zahlreichen Gebeinresten vermischte kalkhaltige Masse gelagert ist. Die ausgegrabenen Gebeinreste waren zum Teil menschliche, zum Teil r\u00fchrten sie von Tieren her. In einem an das gro\u00dfe Souterrain angrenzenden kleinen kellerartigen Beh\u00e4ltnisse sollen sieben oder acht Urnen aus gebranntem Tone mit einigen Verzierungen aufgefunden oder zerschlagen worden sein. Au\u00dfer einem neunten, aber in mehrere St\u00fccke zerbrochenen Steinbilde fand man eine gro\u00dfe Sandsteinplatte mit [einer] Inschrift, die mit sch\u00f6nen Schriftz\u00fcgen eingemei\u00dfelt war. [\u2026] Die Bilder bestehen aus wei\u00dfem [\u2026] Jurakalke und sind Hermen, an welchen nur der Kopf und Hals ausgebildet sind. Unmittelbar darunter hebt der vierseitige pfeilerartige, am unteren Ende in einem Zapfen auslaufende Unterteil an. [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1846 wurden bei einer anderweitigen Ausgrabung in der Scheunentenne, unweit der Fundst\u00e4tte der zuerst entdeckten Hermen, noch zwei diesen \u00e4hnliche Steinbilder gefunden. Die gefundenen Hermen befinden sich jetzt im Museum zu Trier. In einem Garten in der N\u00e4he des Burghofes zu Welschbillig hat man im Jahre 1846 die Substruktionen eines r\u00f6mischen Wohngeb\u00e4udes mit verschiedenen Gem\u00e4chern, mit Heizvorrichtungen (Hypokausten), Fu\u00dfb\u00f6den aus Estrich und zertr\u00fcmmerter Mosaik, Wasserleitungen, Kelteranlagen usw. aufgedeckt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das erw\u00e4hnte Museum in Trier ging auf eine B\u00fcrgerinitiative zur\u00fcck, den Verein f\u00fcr n\u00fctzliche Forschungen. Ohne das ehrenamtliches Engagement ihrer Mitglieder w\u00e4ren viele r\u00f6mische Funde verloren gegangen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Weiterbestehen von Welschbillig nach der Eroberung durch die Franken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der im Jahre 1992 verstorbene Ferdinand Pauly hat sich sein ganzes Leben lang mit der Geschichte, speziell der jeweiligen Pfarrgeschichte, im weiten Bereich des Trierer Bistums befasst, nachzulesen im zehnb\u00e4ndigen Werk \u201eSiedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum Trier\u201c. Im dritten Band, \u201eDas Landkapitel Kyllburg-Bitburg\u201c, Trier 1963, S. 211, schreibt er \u00fcber Welschbillig:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Ortsbezirk ist altes Siedlungsgel\u00e4nde. In ihm entstand um die Mitte des 2. Jahrhunderts eine gro\u00dfe r\u00f6mische Villenanlage, die in der zweiten H\u00e4lfte des 3. Jahrhunderts zerst\u00f6rt wurde, nach ihrem Wiederaufbau aber eine neue Bl\u00fctezeit im 4. Jahrhundert erlebte, f\u00fcr die vor allem der damals angelegte Ruderteich mit seinen Dutzenden von Hermen &#8211; Darstellungen von R\u00f6mern, Kelten Germanen und Asiaten &#8211; spricht. Ein Vierg\u00f6tterstein und ein Altar des Lenus Mars kamen aus dem Schutt \u00fcber dem Hermenteich ans Licht. Im Nordteil der Villa fanden sich Scherben des fr\u00fchen 5. Jahrhunderts und solche aus fr\u00e4nkischer Zeit. J[osef] Steinhausen hat die Vermutung ge\u00e4u\u00dfert, dass die Villa in sp\u00e4tr\u00f6mischer Zeit ein kaiserliches Schloss inmitten der gro\u00dfen Gest\u00fctsdom\u00e4ne des sie umgebenden Langmauerbezirks gewesen sei. Die 125 Meter westlich der fr\u00e4nkischen Gr\u00e4ber gelegene Pfarrkirche St. Peter ist ebenfalls noch im Bereich der Villa erbaut, wie die Estrichb\u00f6den zeigen, die auf dem sie umgebenden Friedhof mehrfach angetroffen wurden. Diese Tatsache und das Petruspatrozinium der Kirche machen es wahrscheinlich, dass deren Wurzeln bereits in sp\u00e4tr\u00f6mische Zeit zur\u00fcckreichen. [\u2026] F\u00fcr unsere Untersuchung von gro\u00dfer Bedeutung ist nicht nur die Tatsache, dass die Kirche im Bereich der r\u00f6mischen Villa entstand, sondern auch das dicht bei der Kirche gelegene fr\u00e4nkische Gr\u00e4berfeld, das vom Ende des 5. bis in das 7. Jahrhundert belegt worden ist. Man darf deshalb &#8211; wenn Welschbillig das Verwaltungszentrum einer gro\u00dfen Kaiserdom\u00e4ne war &#8211; mit guten Gr\u00fcnden annehmen, dass das in Trier in der ersten H\u00e4lfte des 4. Jahrhunderts so siegreich in Erscheinung tretende Christentum bis zum Ausgang der R\u00f6merherrschaft Ende des 5. Jahrhunderts auch bis nach Welschbillig vorgedrungen war und dass die dort sich niederlassenden fr\u00e4nkischen Eroberer in kurzer Zeit christianisiert waren, so dass in der christlichen Kontinuit\u00e4t kein Bruch eingetreten ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201echristliche Kontinuit\u00e4t\u201c bedeutet zugleich eine volksm\u00e4\u00dfige Kontinuit\u00e4t. Zwar ging der \u00dcbergang von den R\u00f6mern zu den Franken nicht ohne Blutvergie\u00dfen und Verw\u00fcstungen vor sich, und die Franken brachten \u201eheidnische\u201c Vorstellungen mit. Aber die hier wohnende, zum gro\u00dfen Teil schon christianisierte galloromanische Bev\u00f6lkerung wurde nicht vertrieben, sondern vermischte sich in den folgenden Jahrzehnten mit den fr\u00e4nkischen Neub\u00fcrgern. In den Weinbaugebieten der Mosel wurde noch Jahrhunderte lang lateinisch &#8211; vergleichbar dem Altfranz\u00f6sischen &#8211; gesprochen, m\u00f6glicherweise auch in den Kastellorten Bitburg, Echternach und Neumagen oder in Welschbillig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie der Ort sich weiterentwickelt hat, skizziert Pauly folgenderma\u00dfen: \u201eNach einer im 11. Jahrhundert aufgezeichneten und glaubhaften Trierer Tradition schenkte K\u00f6nig Dagobert I. (\u2020 639) der Kirche des hl. Paulinus in Trier die Orte Billig, S\u00fclm, R\u00f6hl, Newel und M\u00f6hn. [\u2026] Das \u201aBillig\u2019 der Dagobertstiftung ist einhellig als Welschbillig angesprochen worden, und \u201aBillig\u2019 war ohne Zweifel auch der Hauptort der mit der Schenkung verbundenen anderen Orte. [\u2026] In Welschbillig bestand um die Mitte des 13. Jahrhunderts eine Burg der Trierer Erzbisch\u00f6fe. Dem Ort wurde 1291 auf Bitte des Erzbischofs Boemund durch Rudolf von Habsburg das Stadtrecht verliehen. Seit dem 14. Jahrhundert erscheint Welschbillig als Verwaltungssitz des gleichnamigen kurtrierischen Amtes. Alle Orte der Pfarrbezirke Welschbillig, Ittel, Dahlem-Trimport und S\u00fclm &#8211; ausgenommen Scharfbillig und in gewisser Weise auch Trimport &#8211; unterstanden der kurtrierischen Landeshoheit im Amt Welschbillig\u201c (a.a.O., S. 208f.).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der heilige Petrus und die fr\u00fchmittelalterliche Geschichte Welschbilligs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1973 starb als Pfarrer von Butzweiler Dr. Nikolaus Kyll, der sich ein ganzes Leben lang mit der Geschichte des Trierer Landes besch\u00e4ftigt hat. Viele seiner Untersuchungen sind nach wie vor aktuell. Immer wieder hat er sich auch mit Welschbillig befasst. Was er \u00fcber die Anf\u00e4nge dieser Pfarrei zusammengetragen hat, sei hier vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl der Trierer Dom als auch die Pfarrkirche von Welschbillig sind dem heiligen Petrus geweiht. Man nennt dies das Petruspatrozinium. Der Dom von Trier, im 4. Jahrhundert erbaut, besitzt offensichtlich von Anfang an dieses Patrozinium. Kyll schrieb als junger Kaplan: Die Petrusverehrung d\u00fcrfte f\u00fcr das platte Land \u201eals Signatur Trierer Missionsstrebens zu werten sein, indem der [\u2026] gemeinsame Heilige den Sender und Gesandten der christlichen Frohbotschaft schon durch dieses Patrozinium in einen \u00e4u\u00dferlichen Zusammenhang bringt\u201c (Pastor bonus 1938, S. 289). Er meinte mit besonderem Blick auf Welschbillig: \u201eWenn der Kreis der Martinskirchen im Trierer Lande etwa um 600 anhebt, zeigt dann manches Patrozinium des hl. Petrus noch fr\u00fcher, wohl ins sechste Jahrhundert, und ist dann ein wichtiges Zeugnis heimischer Christianisierung. [\u2026] Der Patron Petrus deutet auf eine fr\u00fche Kirche hin, die Marx als Sitz einer Gro\u00dfpfarrei schon f\u00fcr die Zeit vor 750 wahrscheinlich macht. Volle Aufmerksamkeit erheischt der Frankenfriedhof im heutigen Ortsbilde, etwa 100 bis 150 m \u00f6stlich der alten Kirchenstelle. Das alles zeigt f\u00fcr Welschbillig, das Steinhausen auch f\u00fcr die Zeit der fr\u00e4nkischen Landnahme als Verwaltungszentrum des Landmauerbezirkes f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt, die M\u00f6glichkeit einer fr\u00fchmerowingischen Kirche an\u201c (a.a.O., S. 337-339). Kyll beruft sich hierbei auf Jakob Marx, Geschichte der Pfarreien der Di\u00f6zese Trier, Bd. 1, S. 88, und Josef Steinhausen, Arch\u00e4ologische Siedlungskunde des Trierer Landes, S. 543.<\/p>\n\n\n\n<p>Kyll weist in seinem Aufsatz auf weitere Petruskirchen im Trierer Raum hin: Temmels, Ehrang, Bitburg, Altbettingen, Neumagen, Kaimt, Kr\u00f6v, Merzig, Andernach, Remagen. Zus\u00e4tzlich seien genannt: Echternach, S\u00fclm, Alsdorf, Nusbaum, Boppard, Sinzig, wobei im Einzelfall genau zu pr\u00fcfen ist, ob das Petruspatrozinium aus dieser fr\u00fchen Zeit stammt. Daraus l\u00e4sst sich eine Trierer Missionsstrategie in der Zeit der Bisch\u00f6fe Nicetius und Magnerich im 6. Jahrhundert ableiten, indem Hauptorte entlang von Mosel, Saar und Rhein sowie der s\u00fcdlichen Eifel vom heiligen Petrus als Trierer Dom\u00e4nen \u201ebesetzt\u201c wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kyll vermutet in einem sp\u00e4teren Aufsatz mit Kurt B\u00f6hner f\u00fcr Welschbillig \u201ein sp\u00e4tr\u00f6mischer Zeit eine kleine christliche Gemeinschaft, die aber wahrscheinlich zu der Bischofskirche in Trier in Bindungen stand und keine eigene organisierte Gemeinde bildete. Bei ihren Missionsbestrebungen unter den fr\u00e4nkischen Neusiedlern konnte die Trierer Kirche um die Mitte des 6. Jahrhunderts diese christliche Gruppe aus den unmittelbaren Beziehungen zur Trierer Bischofskirche entlassen und eine Peterskirche in Welschbillig als Tauf- und Missionskirche verselbst\u00e4ndigen. [\u2026] Die Dagobertschenkung in Verbindung mit Petrus als dem Patron der Trierer Domkirche verr\u00e4t bei der Christianisierung und fr\u00fchen kirchlichen Organisation der s\u00fcdlichen Westeifel offenbar ein Zusammenwirken von K\u00f6nig und Bischof\u201c (Rheinische Vierteljahrsbl\u00e4tter 1961, S. 227f.). Hingewiesen wird hier auf Kurt B\u00f6hner, Die fr\u00e4nkischen Altert\u00fcmer des Trierer Landes, Bd. 1, S. 315, und auf die wahrscheinliche Schenkung von Welschbillig und Nachbarorten an das Stift St. Paulin in der ersten H\u00e4lfte des 7. Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend kann man aus den angef\u00fchrten Studien Kylls ableiten, dass in Welschbillig m\u00f6glicherweise schon in sp\u00e4tr\u00f6mischer Zeit eine christliche Gruppe lebte, dass dann im 6. Jahrhundert im Zuge einer allgemeinen Christianisierung des \u201eplatten Landes\u201c in Welschbillig eine Petruskirche erbaut wurde, deren Patrozinium sich bis heute gehalten hat und auf das die \u201ePetersleute in Pilliaco\u201c, wie die hiesigen Einwohner im Mittelalter einmal genannt wurden (Eduard Lichter, Welschbillig und Umgebung, S. 35), stolz sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donatus als zweiter Pfarrpatron von Welschbillig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als zweiter Kirchenpatron nach dem heiligen Petrus wurde der heilige Donatus am 9. Juli 1766 vom damaligen Trierer Weihbischof von Hontheim offiziell in der Pfarrei Welschbillig eingef\u00fchrt (Eduard Lichter, Welschbillig und Umgebung, S. 139). W\u00e4hrend der erste Pfarrpatron hier mindestens 1400 Jahre lang verehrt wird, sind es bei Donatus knapp 250 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wer war der heilige Donatus? Es handelt sich um einen r\u00f6mischen Katakombenheiligen, von dem man nur wei\u00df, dass er wohl ein M\u00e4rtyrer gewesen ist. Seine Gebeine wurden im Jahre 1652 in die Jesuitenkirche zu M\u00fcnstereifel \u00fcbertragen. Bei dieser \u00dcbertragung entstand in Euskirchen ein Gewitter, bei dem der Jesuit P. Heerde durch einen Blitz schwer verletzt wurde. Seine Genesung f\u00fchrte er auf die F\u00fcrsprache des heiligen Donatus zur\u00fcck. Das war der erste Ansto\u00df daf\u00fcr, \u201eDonatus zum Gewitterpatron zu stempeln\u201c. Das schrieb der ehemalige Prorektor am Lehrerseminar in Boppard Andreas Sch\u00fcller in: Pastor bonus 1928, S. 436.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Aufsatz \u201eDonatus als rheinischer Gewitter- und Feuerpatron\u201c hei\u00dft es weiter: \u201eMannigfache \u00fcbernat\u00fcrliche Schutzmittel wandte das Volk gegen Blitz und Feuersbrunst an. In geheimnisvollem Schauer stand es diesen noch unerkl\u00e4rten Naturm\u00e4chten gegen\u00fcber. Beim offenen Herdfeuer, bei den Holz- und Fachwerkw\u00e4nden, bei den Strohd\u00e4chern waren Br\u00e4nde h\u00e4ufiger als heute. Da der Mensch ganz transzendental eingestellt war und so in jeder Not zun\u00e4chst Hilfe vom Himmel erwartete, richtete sich auch bei den entfesselten Naturgewalten zuerst der Blick nach oben\u201c (a.a.O., S. 435).<\/p>\n\n\n\n<p>In der notvollen Zeit nach dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg wurde, angeregt durch das Vorkommnis mit P. Heerde, Donatus immer mehr als Gewitterpatron verehrt. Dabei spielte eine Rolle, dass Donner und Donatus \u00e4hnlich klingen. Die Jesuiten machten daf\u00fcr Propaganda mit dem Verschenken von Donatusreliquien, die das Feuer aufhalten sollten. \u201eSo ist es zu verstehen, dass Donatus \u00f6fter als Nebenpatron gew\u00e4hlt wurde\u201c (a.a.O., S. 446). Dass dem Donatuskult eine Gefahr zum Aberglauben innewohnt, wurde schon im 18. Jahrhundert erkannt. Nachdem dann im Jahre 1773 der Jesuitenorden aufgehoben worden war, verstummte auch langsam die Donatusverehrung. Sie hielt sich aber in reinen Bauernd\u00f6rfern noch lange, und so wird in Welschbillig im Juli die Donatuskirmes gefeiert, obwohl der heilige Petrus der eigentliche Pfarrpatron ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fcller schreibt weiter: \u201eNachdem dann der unbekannte urchristliche M\u00e4rtyrer Donatus nun einmal zum Blitz- und Donnerpatron gestempelt war, begann das Rankwerk der gesch\u00e4ftigen Legende sich auszubreiten. Nur die wesentlichsten Z\u00fcge derselben wollen wir mitteilen: Eine vornehme und reiche r\u00f6mische Offiziersfamilie war kinderlos. Das Ehepaar gelobte Christ zu werden, wenn ihm ein Sohn geschenkt werde. So geschah es. Das Kind wurde daher Donatus (der Geschenkte) genannt. Herangewachsen, wurde der Sohn Offizier der XII. Legion. Als diese in der h\u00f6chsten Not des Verschmachtens dem Feinde gegen\u00fcberstand, lie\u00df Donatus die Christen des Heeres um Regen beten. Ein pl\u00f6tzlich hereinbrechendes Gewitter brachte Rettung. Daher f\u00fchrte von nun an die XII. Legion den Namen Legio fulminatrix. Als Donatus sp\u00e4ter Oberster der kaiserlichen Leibwache war, verliebte sich die Enkelin des Kaisers Mark Aurel in ihn. Donatus aber lehnte eine Verbindung ab, weil er Jungfr\u00e4ulichkeit gelobt hatte. Der erz\u00fcrnte Kaiser lie\u00df nun auf die Intrigen seiner verschm\u00e4hten Enkelin hin seinen Obersten Donatus enthaupten\u201c (a.a.O., S. 438f.).<\/p>\n\n\n\n<p>Mich hat immer gewundert, dass die Kirmes = Kirchweihe in Welschbillig am Fest des zweiten Kirchenpatrons gefeiert wird. Der offizielle Tag des heiligen Donatus ist der 30. Juni, das Fest des heiligen Petrus wird einen Tag fr\u00fcher gefeiert. Nachdem nun die Donatuskirmes auf den ersten Sonntag im Juli vorverlegt worden ist, k\u00f6nnte man auf den Gedanken kommen, in der Zukunft eine Petrus-Donatus-Kirmes an diesem Termin zu feiern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welschbillig als Amtsort<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Welschbillig steht ein \u201eAmtshaus\u201c, gebaut zu Beginn des 18. Jahrhunderts, im Bereich der ehemaligen Burg. Bis zum Jahre 1970 war Welschbillig auch ein Amtsort. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem \u201eAmt\u201c aus der Zeit vor der Franz\u00f6sischen Revolution und der kommunalen Verwaltungsstelle des 19. und 20. Jahrhunderts?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Amtshaus steht nicht von ungef\u00e4hr auf dem Burggel\u00e4nde; hatte doch der Amtmann die Aufgabe, die D\u00f6rfer im Umkreis der Burg zu verwalten. Welschbillig liegt mitten in dem Teil des ehemaligen weitr\u00e4umigen Langmauerbezirks, der dem Trierer Erzbischof und verschiedenen Kl\u00f6stern als territorialer Grundbesitz geh\u00f6rte. Mit der Zeit bildete sich im Fr\u00fch- und Hochmittelalter das Gebiet im Besitz des Bischofs zum Kurf\u00fcrstentum Trier aus als weltlicher \u201eStaat im Staate\u201c des deutschen K\u00f6nigreiches. Ein wesentliches Mittel zur Erwerbung, Verteidigung und Erweiterung eines solchen Territoriums waren lange Zeit die Burgen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie erste Befestigung im Ort ist schon f\u00fcr die Zeit Erzbischof Hillins (1152-69) bezeugt. Erzbischof Arnold von Isenburg (1242-59) lie\u00df \u201avier gro\u00dfe Thurn bauen, umb das Schloss Billich zu defendieren\u2019. Auch die Nachfolger Heinrich von Finstingen (1260-86) und Boemund von Warsberg (1289-99) bauten die Festung weiter aus. [\u2026] Der Wohnpalast befand sich in der Gegend der jetzigen Pfarrkirche. Im rechten Winkel hieran anschlie\u00dfend lagen in Richtung auf das 1711 erbaute kurtrierische Amtshaus (jetzt Pfarrhaus) die \u00d6konomiegeb\u00e4ude. [\u2026] Ein ungef\u00e4hres Bild von der alten Burganlage k\u00f6nnen wir uns nach dem bekannten Stadtsiegel von 1364 machen\u201c (Eduard Lichter, Welschbillig und Umgebung, S. 43f.).<\/p>\n\n\n\n<p>Das bisch\u00f6flich-weltliche Territorium wurde in \u00c4mter aufgeteilt. Viele dieser \u00c4mter waren in Burgen untergebracht, so in Baldenau, Grimburg, Hammerstein, Hunolstein, Kyllburg, Manderscheid, Saarburg usw., auch in Welschbillig. \u201eBald nach der Stadtwerdung im Jahre 1291 wurde Welschbillig auch Sitz eines Amtes. Ein Amtsverwalter versah die Gesch\u00e4fte, besonders wenn der Domdechant zugleich Amtmann war. Der Kellner war im 18. Jahrhundert meist auch Palastkellner in Trier. Weitere Beamte waren der Beisitzer, Actuarius, Physicus (Arzt), Bote, Schreiber und Spezialeinnehmer\u201c (a.a.O., S. 46).<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich haben die \u201eHeimatfreunde\u201c folgendes Buch erworben: Peter Brommer, Die \u00c4mter Kurtriers. Grundherrschaft, Gerichtsbarkeit, Steuerwesen und Einwohner. Edition des sogenannten Feuerbuchs von 1563, Mainz 2003. Es handelt sich um die Beschreibung von 24 \u00c4mtern des kurtrierischen Landes aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Darin sind folgende Orte des Amtes Welschbillig behandelt: Welschbillig, M\u00f6hn, S\u00fclm, R\u00f6hl, Palzem, M\u00fchle Loskyll, Hinkel, Rosport, Hofweiler, Dahlem, Ittel, Idesheim, Kyll, Idenheim, Gilzem, Eisenach, Olk, Newel, Trierweiler, Niedertrierweiler, Udelfangen, Kersch, Be\u00dflich, Hof Wellkyll, Kimmlingen, Trimport und Born. Der Umfang des alten Welschbilliger Amtes ist demnach mit dem eines sp\u00e4teren Landkreises zu vergleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Untergang Kurtriers links des Rheins im Jahre 1794 geh\u00f6rte Welschbillig 1801 bis 1815 mit weiteren 55 Gemeinden zum franz\u00f6sischen Kanton Pfalzel. 1815 kam es zur preu\u00dfischen Rheinprovinz und wurde wiederum Amtsort. Aber nicht mehr das alte Amtshaus, mittlerweile Pfarrhaus, wurde Verwaltungszentrum, sondern ein neues Geb\u00e4ude, Burgstra\u00dfe 14. Aus den Orten Eisenach, Gilzem, Hofweiler, Ittel, M\u00f6hn und Welschbillig, die zum kurf\u00fcrstlichen Amt geh\u00f6rt hatten, sowie Edingen, Godendorf, Menningen, Minden, Ralingen und Wintersdorf wurde das neues Amt Welschbillig gebildet. Im Jahre 1970 wurden dann Welschbillig und Umgebung in die Verbandsgemeinde Trier-Land \u201eeingemeindet\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In gewisser Weise kann man demnach das Amt Welschbillig in der Zeit von 1815 bis 1970 als einen Nachfolger des kurtrierischen Amtes gleichen Namens ansehen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Franz L\u00fcttgen, Welschbillig Was bedeutet der Name Welschbillig? Als Einwohner von Welschbillig wird man von Ausw\u00e4rtigen oft gefragt, was der Ortsname bedeute. Er besteht aus den Teilen \u201eWelsch\u201c und \u201eBillig\u201c. 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