Schwarzkreuz

Anfang 2018 wurde die unmittelbare Umgebung des Kreuzes bei Schwarzkreuz neu gestaltet. Es wurde eine Einfassung mit Natursteinpflaster hergestellt, wie auf dem oben stehenden Bild zu sehen. Herr Werner Thieltges hat tatkräftig an der Neugestaltung mitgewirkt. Er hat zudem die Pflege für das Kreuz und das Beet übernommen. Vielen Dank an dieser Stelle an die bisherigen Bewohner vom „Schwarzen Kreuz“, welche die Pflege Ihres Wahrzeichens bislang wahrnahmen.

Von Herrn Thieltges wurden bereits Blumen gepflanzt, welche zusammen mit der Natursteineinfassung dem Kreuz einen würdigen Rahmen verleihen.

Nach Eduard Lichter wurde das Kreuz 1718 von Heinrich Cremer von Helenenberg errichtet. Es erscheint erstmals im Jahrbuch 1720. Die Inschrift lautet:

ANNO 1718 HENRICUS CREMER HAT DIESES LASSEN AUFRECHTEN.

1915 ließ es Josef Grewenig neu aufrichten.

Das Steinkreuz stand ehemals direkt neben der Bundesstraße 51, in etwa auf der höchsten Stelle Richtung Helenenberg. Bei der Neugestaltung der B 51 wurde das Kreuz entfernt und an seinem jetzigen Standort aufgestellt. Der Flurname „Beim schwarzen Kreuz“ erinnert noch an den ursprünglichen Standort.

Der Name „Schwarzes Kreuz“ kann sowohl mit der Pest, „dem schwarzen Tod“ wie auch mit der Farbe des ursprünglichen Kreuzes in Verbindung stehen. In der Literatur wird vielfach die Bezeichnung „Schwarzes Kreuz“ mit der Pest in Verbindung gebracht. Pestkreuze sollten an die Pestzeit erinnern.

Nach mündlicher Überlieferung von Leni Guth soll das „Schwarze Kreuz“ an durch die Pest verlassene Gehöfte im Bereich der Waldgemarkung „Niersch“ erinnern. Das erste Kreuz soll demnach als Holzkreuz auf der Hügelkuppe Richtung Niersch gestanden haben und zum Schutz gegen Witterungseinflüsse mit schwarzer Teerfabe angestrichen gewesen sein. Ersetzt wurde es dann durch ein neues Holzkreuz, welches jedoch näher an der Bundesstraße zwischen Bitburg und Trier stand. Dieses wurde dann schließlich durch das jetzige Steinkreuz ersetzt.

Schwarzkreuz

Beim Ausbau der Bundesstraße fand dann dieses Steinkreuz seinen jetzigen Platz an der Unterführung der Bundesstraße

Quellen:

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